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<pre>Nachdem Frankfurt noch mit gar nicht so abwegigen Champions-League-Hoffnungen überwinterte, wurde nach dem Jahreswechsel plötzlich an die katastrophale Vorsaison angeknüpft, als sich der Umweg über die Relegation erforderlich machte, um wenigstens den Klassenerhalt zu sichern.  <p> Die Erfahrung mit der Doppelbelastung Europapokal sollte eigentlich ein Vorteil für Leipzig sein. Aber: Die Eintracht konnte auswärts in Unterzahl nach Rückstand gewinnen, die „Bullen“ haben zu Hause verloren.  <p>  Am Sonntag (Anpfiff: 20:30 Uhr) soll Supercup-Titel Nummer 7 folgen. Die Münchener sehen sich jedenfalls dafür gerüstet. <p> Der Schiedsrichter revidierte jedoch aufgrund einer sehr knappen Abseitsstellung und ließ den Treffer der Hamburger zurecht nicht gelten. Diese Entscheidung schien die Mannschaft von Christian Titz völlig aus der Bahn zu werfen. <p>  Nach der Papierform bekam der FSV in der Fuggerstadt schließlich bereits den letzten potentiell machbaren Gegner der laufenden Spielzeit vor die Brust — in den verbleibenden drei Runden wird nun gegen Leipzig, Dortmund und die formstarken Bremer der Deckel auf die Saison gemacht.  </pre>


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<pre>Frankfurt und Hoffenheim verbindet nicht nur die tabellarische Nähe miteinander, nachdem beide Teams in der Tabelle momentan nur drei Punkte getrennt sind.  <p> Neben Manuel Neuer, die weiterhin durch Sven Ulreich vertreten wird, muss für das Spiel auch Thomas Müller passen, der abermals aufgrund einer Corona-Infektion nicht zur Verfügung steht.  <p>  Da passt es auch gut ins Bild, dass es die Schuster-Truppe schon seit dem 1September (2:1 gegen Bremen) nicht mehr zustande gebracht hat, in einem Ligaspiel mehr als ein Tor zu erzielen. <p> Jonker lamentierte nach der Pleite gegen die Borussia, die die letzte Saison als Dritter und mit dem Sieg im DFB-Pokal abgeschlossen hat: „Sie haben mich überrascht. Die waren wirklich gut. Schon nach zehn Minuten habe ich gesehen, dass der BVB besser ist.“ <p>  Das sollte den Frankfurtern entgegen kommen. Darauf hofft man in der Eintracht-Welt jedenfalls.  </pre> 


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<pre> Andererseits liegt die Hertha in der Auswärtstabelle auf Rang 7. Neben vier Siegen und sechs Remis gab es in der Fremde auch noch fünf Niederlagen. Die 16 Gegentreffer bedeuten: Nur der FC Bayern bekam auf fremden Platz weniger Gegentore als die „alte Dame“.  <p> „In der ersten Halbzeit haben wir nicht viel richtig gemacht. Wir haben nicht ins Spiel gefunden, Fehler gemacht, die wir eigentlich vermeiden wollten und uns in die Halbzeit gerettet.“  <p>  Video: Die Paraden von Marwin Hitz gegen Frankfurt sorgten bei SPORT1.fm zwar nicht für sichtbare, aber dafür umso hörbarere Begeisterung. (Quelle: YouTube/FC Augsburg) <p>  Dennoch können die Breisgauer zuversichtlich in das erste Bundesliga-Spiel gehen. Mit der Frankfurter Eintracht ist ein Gegner zu Gast, gegen den es in den jüngsten drei Duellen drei Siege gab. Die letzte Niederlage im Schwarzwald-Stadion gegen die Hessen datiert gar vom 1September 2009. <p>  Auf ein solches Ende scheinen nicht zuletzt auch die bislang von den Rheinhessen in den Sechs-Punkte-Spielen gesetzten Duftmarken hinzudeuten; schon gegen die Tabellennachbarn aus Hamburg, Wolfsburg und Köln hatte es jeweils nur zu letztlich unbefriedigenden Punktgewinnen gereicht.  </pre>


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<pre> Da die Dortmunder zuvor nicht gerade als eine Auswärtsmacht in Erscheinung traten, kam die haushohe Überlegenheit in Freiburg schon ein wenig überraschend — zumal sich die Breisgauer über weite Strecken der Saison als ausgesprochen heimstark inszenierten.  <p> Dass sich die Eintracht derzeit auf dem fünften Rang tummelt, vermittelt mehr als nur eine Ahnung, wie weit die Gäste ein sonntägliches Erfolgserlebnis nach vorne bringt.   <p> Die beiden bitteren Niederlagen sollten Hecking zu denken geben. Fehler im Spielaufbau und Patzer in der Defensive ermöglichen den Gegnern leichte Tore. <p>  Doch obwohl die Augsburger vier der letzten fünf Duelle gegen den Dino für sich entschieden, wird zumindest von Bruno Labbadia kein Groll gegen die Gäste gehegt: Dass der Retter im Frühjahr seinen Sieg gegen den FCA verbuchte, hat die Wiedergeburt des HSV überhaupt erst möglich gemacht.  <p> Allein in den letzten beiden Liga-Spielen gab es zwei 3:0-Siege — in Stuttgart und zuletzt zu Hause gegen Schalke. Der Grund für diese Torfeuerwerke ist leicht gefunden — es ist das Trio Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic.  </pre>


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<pre> Der FC Ingolstadt befindet sich hingegen tief im Abstiegssumpf. Das rettende Ufer ist vier Zähler entfernt, dennoch herrscht bei den Schanzern weiterhin das Prinzip Hoffnung. Die Leistungen sind an sich nicht schlecht, allerdings verabsäumt es die Truppe von Maik Walpurgis, sich für ihre Arbeit zu belohnen.  <p> Die letzten fünf Heimspiele haben die Bayern allesamt gewonnen und dabei vier ohne Gegentor!  <p>  Ramy Bensebaini spielte sich mit den Fohlen zuletzt in einen Rausch (Â© imago images / Ulrich Hufnagel) <p>  Während der langjährige Rückhalt vermutlich nicht aus dem Stand gleichwertig zu ersetzen ist, wurde im Gegenzug vor allem die Offensive mit ergänzendem hochmotivierten Material bestückt.  <p> Gegen Leipzig mag das zu akzeptieren sein, ein 1:0 gegen Köln und Hertha aber muss besser verteidigt werden. Gegen Bielefeld und Bochum, die beiden wohl schwächsten bisherigen Gegner, kam man jeweils mit einem Gegentreffer davon.  </pre>


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